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| Army of Two: The 40th Day |
| Autor |
TeeRiese |
Bewertung :  |
| Datum |
26.01.2010 |
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| Vote-Teilnehmer |
4 |
| Gesehen von |
636 |
0 Kommentare |
| Beschreibung |
Für Freunde gepflegter Coop-Action galt der erste Army of Two Teil noch als Geheimtipp. Sachen wie eine schlechte KI, sowie eine etwas bockige Steuerung in den Fahrzeugabschnitten, und die kurze Spieldauer verwehrten aber Army of Two den großen Durchbruch.
Trotz diesen Umständen kommt jetzt von EA Montreal mit Army of Two: The 40th Day der zweite Teil. Ob es ein freudiges Wiedersehen mit Salem und Rios ist, und ob die Fehler des ersten Teils ausgemerzt wurden, diese Frage kann man nur mit einem ja und nein beantworten. Viele Fehler wie z.b. die mangelhafte KI wurden größten Teils beseitigt oder wie die Fahrzeugabschnitte gar komplett entfernt.

Sesshaft gewordene Weltenbummler...
War man in dem ersten Army of Two noch von Afghanistan bis Miami unterwegs, so konzentriert sich der zweite Teil nur noch auf einem Schauplatz. So seid ihr dieses Mal nur noch in Shanghei unterwegs. Dies tut der Abwechslung aber keinen Abbruch, es kommt dem Spielgefühl eher zu Gute. So versucht ihr wahlweise als Salem oder Rios nur noch heil dort herauszukommen, und ganz neben bei nehmt ihr noch die bösen Terroristen hoch, die Shanghei Stück für Stück mit ihren Raketenbeschüssen auseinander nehmen. Ihr seid nämlich eigentlich nur dort um ein paar Sender anzubringen. Wie soll es aber auch anders sein, so geht bei diesem anfangs einfachen Auftrag alles schief, was nur schief gehen kann und die Dinge nehmen ihren Lauf.
positiv oder negativ...
An bestimmten Punkten im Spiel müsst ihr euch im Verlaufe einer Sequenz entscheiden, ob ihr jemanden tötet oder rettet. Dadurch verändert sich auch eure Belohnung in Form von Geld oder neuen Waffenteilen. Neben bei werden diese Sequenzen nach eurer Entscheidung in einer Art Comic illustriert, und zeigen so die Konsequenz eurer Wahl. Diese haben zwar keine direkte Auswirkung auf den weiteren Story Verlauf, bringen aber genug Motivation für ein zweites Durchspielen. Es kommt einfach die Frage in einem auf: „Was wäre passiert, wenn ich mich anders entschieden hätte?“ Dieses Moralsystem weitet sich auch auf Salem und Rios aus. So könnt ihr das Spiel als die besten Kumpels beenden, oder euch total zerstreiten. Dem entsprechend gibt es auch drei verschiedene Spielende. Mehr sei nicht gesagt, es würde zu viel spoilern.
Vorsprung durch Technik...
Grafisch ist Army of Two: The 40th Day recht ansehnlich geworden. Schicke Charakter Modelle, ansehnliche Partikeleffekte, gute Texturen und schön anzusehende Explosionen. Beim Sound muss man dafür aber Abstriche in Kauf nehmen. So könnte dieser druckvoller und bombastischer wirken. Dafür entschädigen aber die gut gelungene deutsche Sinkronisation und die Waffensounds.
Bastelkasten...
Egal ob Waffen oder Masken, ihr habt die Macht über Aussehen und Ausrüstung. So könnt ihr zum einen das Design eurer Maske aus Vorlagen aussuchen, oder auf armyoftwo.com euer eigenes Design erstellen und ins Spiel hoch laden. Bei den Waffen zählen eure Vorlieben, Zielvorrichtung, Magazingröße, Farbe usw., alles kann nach euren Vorlieben angepasst werden.
Multiplayer...
Ob über Splitscreen oder per online Coop, hier zeigt Army of Two the 40th Day seine wahre Größe. Es macht einfach höllisch Spaß sich mit einem Kollegen durch die Gegnerhorden zu schießen, und das Aggro Feature für seinen taktischen Vorteil zu nutzen.
Im online multiplayer modus gegen andere Mitspieler sieht es da nicht ganz so rosig aus. Spielmodi, wie Kriegsgebiet, Team Deatmatch und verschiedene Ziel Spielmodi machen zwar Lust auf mehr und sind natürlich auch auf das coop-feature von Army of Two ausgelegt. Das Problem ist aber, dass die Verbindungsqualität so schlecht in diesen Sitzungen ist, das man von einer Unspielbarkeit sprechen kann. Selten kommt man in eine Spielsitzung, in der es mal nicht laggt und wenn doch, muss man trotzdem mit einer starken Verzögerung, vor allem beim Schießen, klarkommen.
FAZIT
Army of Two the 40th Day ist im Grunde genommen ein hervorragender Coop-Shooter, der durchaus zu begeistern weiß. Die Möglichkeiten seine Waffen nach Belieben zusammen zustellen oder Maskendesign zu entwerfen, verpasst dem Spiel sogar eine persönliche Note. Und durch die Moralentscheidungen wird ein nochmaliges Durchspielen auch nicht so schnell langweilig. Kurz gesagt: Wer auf COOP steht und neues Futter braucht, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Wertung
Grafik: 8,5
Sound: 7,5
Gameplay: 8,5
Gesamt: 8,5
Pro: Waffen und Maskeneditor, hoher Wiederspielwert, Moralsystem, ansehnliche Grafik
Contra: kurze Spielzeit ca. 5 Stunden, online schlecht Verbindung, schlechte Soundabmischung, schwache Story
Anmerken sollte ich noch, das es sich bei der hier getesteten Version von Army of Two the 40th day um die Pegi Version handelt. Da der Gewaltgrad in diesem Spiel doch stellen weiße sehr hoch ist. Eine geschnittene Deutsche Version ist aber seitens EA angekündigt aber hier für gibt es noch keinen genauen Release Termin. |
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